Barmer rechnet 2017 mit Ausgabenschub in Milliardenhöhe - Kassenvorteil
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Barmer rechnet 2017 mit Ausgabenschub in Milliardenhöhe

Foto: Oliver Berg dpa/lnw
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Neue Gesetze treiben die Ausgaben der Krankenversicherung in die Höhe. Die Barmer rechnet im Wahljahr 2017 zwar mit nur moderaten Mehrbelastungen – danach aber könnte es teuer werden für die Bürger.

Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat sich dank der guten Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr zwar verbessert. Bis Ende Juni verbuchten die 118 deutschen Kassen einen Überschuss von 600 Millionen Euro. Schon im kommenden Jahr aber müssen die Beiträge zu den Krankenkassen steigen, rechnet die Barmer GEK vor.

2017 sei mit einem Anstieg der Ausgaben der Kassen um mehr als drei Milliarden Euro zu rechnen, sagte Barmer-Chef Christoph Straub der Nachrichtenagentur dpa. Als Grund für die Steigerungen geben die Kassen neue Gesetze von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) an. Im laufenden Jahr 2016 prognostiziert die Barmer ein Ausgabenplus in Höhe von 1,25 Milliarden Euro.

Für das Bundestagswahljahr 2017 kalkuliert die Kasse mit einem moderaten Anstieg der Krankenkassenbeiträge von 0,1 Prozentpunkten aus. Bisher war ein doppelt so starker Anstieg erwartet worden, um 0,2 Prozentpunkte. Nach Einschätzung der Barmer werden die Kassenbeiträge allerdings nach 2017 spürbar stärker steigen als um die genannten 0,2 Prozentpunkte.

Quelle: dpa

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