Olympia: Biorhythmus wird durch Zeitverschiebung durcheinandergewirbelt - Kassenvorteil
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Olympia: Biorhythmus wird durch Zeitverschiebung durcheinandergewirbelt

Schlafen, Mann, Biorhythmus
Foto: Pixabay.com

Nach der Fußball-EM steht nun das nächste sportliche Großereignis an: Vom 5. bis 21. August kämpfen in Rio de Janeiro bei den olympischen Sommerspielen Athleten aus aller Welt um 306 Goldmedaillen. Das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ gilt dabei auch für TV-Zuschauer rund um den Globus. Allein hierzulande können sich Sportbegeisterte auf 280 Stunden Live-Programm im öffentlich-rechtlichen Fernsehen freuen. Zugegeben: Beim Passivsport vor der Glotze verbrennt man zwar bestenfalls die Energie eines einzigen Schokoriegels – pro Stunde, wohlgemerkt. Aber in einer anderen Hinsicht stellen die Spiele TV-Konsumenten in Europa vor eine Herausforderung.

Durch die Zeitverschiebung von fünf Stunden sind viele spannende Wettkämpfe erst spätabends oder sogar mitten in der Nacht zu sehen. So springen die Finalteilnehmer der Schwimmwettbewerbe (unter anderem mit Super-Star Michael Phelps und der deutschen Medaillenhoffnung Paul Biedermann) jeweils erst um 3 Uhr nachts unserer Zeit ins Becken. Der Startschuss des 100-Meter-Finals bei den Leichtathleten ertönt gar erst um 3.25 Uhr. Und wer der bunten Eröffnungsfeier live beiwohnen möchte, muss ebenfalls bis weit nach Mitternacht wach bleiben.

„Bei Olympia-Zuschauern, die sich sonst einer geregelten Nachtruhe erfreuen, wird der Biorhythmus gehörig durcheinandergewirbelt“, sagt Julia Bausch vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in München. „Wer sich den Wecker stellt, um einen spannenden Wettkampf in der Nacht zu verfolgen, verkürzt seine Tiefschlafphasen.“ Das wiederum hat am nächsten Tag Auswirkungen auf Laune und Aufmerksamkeit. Forscher der US-amerikanischen Johns Hopkins Universität haben sogar herausgefunden, dass Schlafunterbrechungen die Stimmung mehr verschlechtern als Schlafmangel. Zahlreiche Eltern können ein Lied davon singen.

Dennoch besteht kein Grund, sich das Mitfiebern vorm Fernseher vermiesen zu lassen. Generell gilt nämlich: 77 Prozent aller Deutschen verfügen nach eigenen Angaben über eine ziemlich gute oder sogar sehr gute Schlafqualität (Quelle: Robert-Koch-Institut). „Zumindest für diese Gruppe dürften einige verkürzte Nächte mit Schlafunterbrechungen keinerlei gesundheitliche Auswirkungen haben“, so Bausch.

Quelle: KKH

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