Olympia ruft: Individualsport in Deutschland auf dem Vormarsch - Kassenvorteil
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Olympia ruft: Individualsport in Deutschland auf dem Vormarsch

Olympia, Sprinten, Laufen
Foto: Pixabay.com

Hamburg. Die sportlichen Großereignisse beliebter Mannschaftssportarten begeistern die Massen. Sei es Handball oder König Fußball: Die Wettkämpfe genießen große mediale Aufmerksamkeit und stehen im Fokus der Öffentlichkeit. Die Olympischen Sommerspiele stellen eine Ausnahme dar: Viele Individualsportarten und Einzelsportler, die gewöhnlich eher abseits der großen Bühnen unterwegs sind, stehen plötzlich im Rampenlicht. Und das mit Recht, wie die aktuelle Studie „Beweg Dich, Deutschland!“ der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt: Wenn es darum geht, selbst aktiv zu werden, sind es nämlich genau diese Sportarten, die den Nerv treffen und für den sportlichen Alltag der Deutschen stehen.

Individualsportarten stehen hierzulande hoch im Kurs. Ein Grund: „In einem immer schneller werdenden Alltag mit einem omnipräsenten Internet, das Informationen im Sekundentakt hervorbringt, soll Sport zunehmend unkompliziert und vor allem ‚on demand‘ verfügbar sein“, sagt Dr. Sabine Voermans, Leiterin der Prävention bei der TK. Und dies belegt auch die aktuelle TK-Bewegungsstudie: Zu den Lieblingssportarten der Befragten zählen allen voran Gymnastik, Laufen und Radfahren – der Volkssport Fußball bildet mit 14 Prozent das Schlusslicht. 36 Prozent der Sporttreibenden jeden Alters geben hingegen an, am liebsten im Fitnessstudio zu trainieren – besonders Frauen erfreuen sich am Workout mit Fitnessgeräten. Dicht dahinter folgt das Radfahren mit 35 Prozent. Hier sind es vor allem die Sportler mittleren Alters zwischen 40 und 59 Jahren, die den Drahtesel anderen Sportgeräten vorziehen. An dritter Stelle steht das Laufen: Bei einem Viertel der Menschen in Deutschland ist diese Sportart besonders beliebt, die größten Jogger sind dabei die jungen Sportler zwischen 18 und 39 Jahren.

Bedenklich dabei: Die Einzelsportarten, die jetzt bei Olympia im Mittelpunkt stehen und dadurch die Strahlkraft haben, viele Menschen zu begeistern, fallen im Spitzensport besonders häufig durch Doping-Vorfälle auf. „Bei aller Begeisterung für die Leistungen der Profis soll Sport vor allem gesund sein, Spaß machen und fair bleiben. Die Kehrseite des Profisports konnte man in den letzten vorolympischen Wochen in vielen Medien verfolgen“, so Dr. Sabine Voermans.

Die eigene sportliche Leistung mit ergänzenden Präparaten zu pushen, ist auch im Breitensport angekommen: So zeigen frühere Umfragen der TK, dass die Zustimmung zu unterstützenden Nahrungsmitteln wie Vitamin-Präparaten oder Energie-Drinks besonders bei jungen Sportlern mit 72 Prozent sehr hoch ist. Darüber hinaus stimmen 63 Prozent der Verwendung von leichten Schmerzmitteln wie Aspirin beim Sport zu. Und jeder Zehnte sagt sogar, dass ihnen jedes Mittel recht wäre, um die eigene Leistung zu verbessern.

Um gesunden Sport und Bewegung im Schulalltag zu stärken, hat die TK als Gesundheitspartner gemeinsam mit dem Verein Symbioun und der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) das Bewegungsprogramm „Olympia ruft: Mach mit!“ entwickelt. Sportlicher Wettbewerb und olympischer Geist werden dabei verknüpft mit Themenschwerpunkten für den Unterricht wie Fairplay und Teamentwicklung, Gesundheitsförderung oder Inklusion und Paralympics. Mehr Informationen zu der Initiative gibt es unter: http://www.symbioun.de/.

Quelle: TK.de

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