Schwenninger Krankenkasse ermöglicht CyberKnife-Behandlung - Kassenvorteil
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Schwenninger Krankenkasse ermöglicht CyberKnife-Behandlung

CyberKnife
Foto: Die Schwenninger

Villingen-Schwenningen – Seit gut einem Jahr ist das neue CyberKnife Centrum Süd am Schwarzwald-Baar Klinikum in Betrieb. „Herzstück“ der neuen Einrichtung ist das „Cyberknife M6“ – das weltweit modernste robotergestützte Radiochirurgie-System zur neuen Behandlung von Krebspatienten. Nun hat die Schwenninger Krankenkasse einen Rahmenvertrag mit dem Hersteller unterzeichnet, der die Versorgung regelt. Damit hat die Krankenkasse für ihre Mitglieder den Zugang zur medizinischen Versorgung mit dem CyberKnife erheblich vereinfacht und beschleunigt, denn anders als bisher ist jetzt keine Einzelfallentscheidung mehr nötig. Von der neuen Regelung profitieren alle Beteiligten.

„Die Behandlung mit dem CyberKnife ist ein modernes, effektives und dabei schonendes Verfahren in der Tumorbehandlung – das hat uns überzeugt“, erklärt Daniela Amann, Geschäftsbereichsleiterin Markt & Kooperationen bei der Schwenninger Krankenkasse. Die Methode verläuft schmerzfrei und ohne chirurgischen Eingriff, und dank der hohen Präzision des CyberKnife wird die Strahlenbelastung für das umliegende Gewebe minimiert. „Wir möchten es unseren Versicherten ermöglichen, von den damit verbundenen Vorteilen zu profitieren“, so Amann.

Aus diesem Grund hat die Schwenninger Krankenkasse mit der Herstellerfirma Accuray kürzlich einen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Versorgung regelt. Für die Versicherten der Schwenninger Krankenkasse bedeutet das: Kommt im Krankheitsfall eine Behandlung im CyberKnife Centrum Süd in Frage, ist die Kostenübernahme bereits geregelt und die medizinische Versorgung gesichert.

„Ein Einzelantrag entfällt, und das spart Zeit – denn es können dabei zwei bis drei Wochen vergehen, bis grünes Licht gegeben wird“, weiß Prof. Dr. med. Stephan Mose, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Schwarzwald-Baar Klinikum. „Darüber hinaus ist dank der Vertragsregelung der bürokratische Aufwand für das Klinikum weitaus geringer, und die Behandlung kann bereits nach wenigen Tagen geplant und in Angriff genommen werden. Das ist auch für die Patienten eine große Erleichterung.“

Voraussetzung bleibt, dass der Tumor für die die Bestrahlung mit dem CyberKnife geeignet ist. Ist das der Fall, bietet die Methode viele Vorteile: Denn die Tumoren – vor allem solche, die inoperabel sind – können statt mit einer Operation mit Hilfe der Bestrahlung bekämpft werden. Dabei ist der Bestrahlungskopf des CyberKnife auf einem Roboterarm befestigt und maximal beweglich: Das CyberKnife verfolgt während der Bestrahlung mit Hilfe modernster digitaler Bildführung jede Bewegung des Patienten und gleicht diese sofort aus. So können auch „atemverschiebliche“ Tumoren wie beispielsweise in der Lunge, in der Leber oder in der Niere therapiert werden. Die Therapie ist für den Patienten im Vergleich zu herkömmlichen Methoden weniger aufwändig, Nebenwirkungen und Komplikationsrisiken halten sich in Grenzen – anders als bei einer Operation gibt weder ein Narkose-, ein Blutungs- noch ein Infektionsrisiko.

Quelle: die-schwenninger.de

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